Menschen (oder Kängurus) mit einem gutartigen Weltverbesserungsplan mögen keine globalen Großkonzerne, neoliberalen Think-Tanks und Arbeitgeberorganisationen, private Großbanken bzw. das ganze deregulierte Finanzsystem, Armeen und Rüstungsexporte, verdummende Medien, die Privatisierung des öffentlichen Raumes oder unfaire Weltwirtschaft (aka "Freihandel").

 

Das sind alles "Scheißvereine".

 

Die G20 steht aber genau dafür: Ausbeuterisches Wirtschaften zugunsten der Superreichen, Militarisierung und Krieg, die Macht der Finanzmärkte.  Sie sind ein bestimmender Teil des Systems, in dem "die Bösen mit den Skrupellosen und den Doofen eine unheilige Allianz eingegangen sind" - dem globalen Kapitalismus bzw. der neoliberalen Globalisierung.

Die folgenden Themen stehen auf der Agenda der G20 und demonstrieren ihren Charakter als "Scheißverein":

Finanzen & Steuern

Auch 10 Jahre nach Krisenbeginn wird die Finanzlobby nicht entmachtet und oder die wildgewordenen Märkte reguliert, eher im Gegenteil. Banken müssen weiterhin viel zu wenig Eigenkapital vorhalten, d.h. im Extremfall zahlen wir wieder mit unseren Steuergeldern, wenn sie eigentlich bankrott gehen sollten - es aber nicht dürfen, das sie "systemrelevant sind". Gleichzeitig betrügen uns Reiche und Konzerne, indem sie IHRE Steuern nicht zahlen, sondern ihre Profite und Irrsins"gehälter" in Steueroasen verstecken. Darum steigen dann UNSERE Steuern bzw. der Staat muss überall Leistungen kürzen oder das, was uns allen gemeinsam gehört "privatisieren" - also der demokratischen Kontrolle entziehen und den Reichen zuschanzen.

 

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Fluchtursachen & Migration

Weltweit   sind   ca.   65   Millionen   Menschen   auf   der   Flucht.

 

Allein  in Afrika gibt es mehr als 15 Millionen Geflüchtete und Vertriebene. Ursache für Flucht ist meist die Politik der G20-Staaten. Denn die G20 sorgen für Krieg und Konflikte auf der Welt; vor denen die Menschen fliehen, um zu überleben.

 

Dasselbe gilt für die Wirtschaftspolitik: Wer die Menschen in Armut zwingt oder hält oder die Natur in ihren Ländern zerstört bzw. das Klima mittels hoher CO2-Emissionen durcheinander bringt (z.B. durch Freihandelspolitik und Wachstumswahn), der vertreibt Menschen und zwingt sie zur Flucht.

 

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Krieg & Waffenexporte

 Profitstreben und Machtgier bringen Krieg, immer.  Die G20-Staaten setzen auf Kriege und bewaffnete Konflikte, um ihre Interessen weltweit durchzusetzen, Märkte zu öffnen, Rohstoffquellen zu sichern.

 

Gleichzeitig behaupten sie gegen den Terror auf der Welt zu kämpfen. Ihren eigenen Terror durch Kriege oder Drohnenangriffe, durch Geheimdienstoperationen oder brutale Polizeigewalt gegen Protestierende und Minderheiten meinen sie damit aber nicht. (Außer es machen „die Anderen“.) Das ganze bringt auch ganz direkt Geld. Die Länder der Welt geben jährlich 1,5 Billionen Euro fürs Militär aus. 80 % davon geben die G20-Staaten aus und dort sitzen auch die Unternehmen, die das Zeug herstellen. Und damit immer fleißig weiter produziert werde kann, muss das Zeug ja auch mal benutzt werden.

 

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Freihandel

Freihandel, Wachstumswahn, Klimawandel & Freihandel hat mit Freiheit für uns alle nichts zu tun,. Es geht nur um die Freiheit weniger, so zu Wirtschaften, wie es denen gefällt.

 

Freihandel ist die Ideologie der G20 und soll Konzernen und Superreichen weltweit die „Märkte öffnen“ – ohne Rücksicht auf die Menschen. Ein Beispiel dafür sind Verträge wie TTIP oder CETA und der ganze Wahn des Wirtschaftswachstums durch Ressourcenverbrauch. So werden Demokratie und die Rechte von Arbeitnehmern und Verbrauchern untergraben, das Klima erwärmt und die Umwelt zerstört. Das Gemeinwesen verfällt, die Mehrheit wird ärmer, die Reichen werden reicher. - Und nein: Jede Form von Nationalismus a la Donald Trump ist natürlich KEINE sinnvolle Alternative, sondern führt direkt in weitere ernste Probleme, nämlich Ausgrenzung und im schlimmsten Fall Krieg.

  

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